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Avanet
Hosted Sophos Firewall verbindet Standorte und Rechenzentren über eine geschützte Cloud-Infrastruktur

Hosted Sophos Firewall: Firewall as a Service

Viele Unternehmen betreiben ihre Sophos Firewall bereits als virtuelle Appliance auf VMware, Hyper-V, Azure, AWS oder einer anderen Cloud-Plattform. Dafür benötigt man jedoch nicht nur eine Firewall-Lizenz, sondern auch geeignete Compute-, Storage- und Netzwerkressourcen. Hinzu kommen Betrieb, Monitoring, Backups, Updates und die Verantwortung bei einer Störung.

Nicht jedes Unternehmen möchte diese Plattform selbst aufbauen oder sich mit Hyperscaler-Kosten, Virtualisierung, öffentlichen IP-Adressen und redundanter Infrastruktur beschäftigen. Genau dafür bietet Avanet die Hosted Sophos Firewall als Firewall as a Service an: Wir stellen die virtuelle Firewall in einem passenden Rechenzentrum bereit und übernehmen je nach Betriebsmodell auch Sicherheitsupdates, Monitoring, Backups, Wartung und Support.

Die eigene IT kann die Firewall weiterhin selbst administrieren, Aufgaben mit Avanet teilen oder den Betrieb weitgehend an uns auslagern. So erhält man eine professionelle Sophos Firewall Umgebung, ohne dafür eine lokale Appliance oder eine eigene Cloud-Plattform betreiben zu müssen.

Wann Firewall as a Service sinnvoll ist

Eine virtuelle Sophos Firewall kann grundsätzlich auch auf einer eigenen Virtualisierungsplattform oder direkt bei einem grossen Cloud-Anbieter betrieben werden. Das ist sinnvoll, wenn intern bereits Cloud-Kompetenz, ein passendes Betriebsmodell und ausreichend Ressourcen vorhanden sind.

Firewall as a Service ist besonders interessant, wenn man:

  • keine eigene Firewall-Hardware beschaffen und ersetzen möchte,
  • keine eigene Virtualisierungs- oder Cloud-Plattform betreiben will,
  • Betrieb, Updates, Backup und Monitoring auslagern möchte,
  • eine zentrale Firewall für Standorte, VPNs, REDs oder Cloud-Workloads benötigt,
  • leistungsfähige CPU-, RAM-, NVMe- und Netzwerkressourcen flexibel dimensionieren möchte,
  • einen festen Ansprechpartner und ein definiertes SLA bevorzugt.

Bei Avanet läuft Sophos Firewall OS (SFOS) als eigene virtuelle Firewall-Instanz in einem wählbaren Rechenzentrum. Dafür werden auch die Begriffe Hosted Firewall, Cloud Firewall, Firewall as a Service (FWaaS) oder Virtual Firewall as a Service (VFWaaS) verwendet.

Die Instanz verfügt über eine eigene Konfiguration, Lizenz, öffentliche IP-Adressen, Firewall-Regeln, VPN-Verbindungen und Security Policies. Dadurch erhält man die bekannten Sophos Firewall Funktionen, ohne eine lokale XGS Appliance beschaffen, betreiben und später ersetzen zu müssen.

BestandteilAvanet Angebot
PlattformVirtuelle Sophos Firewall auf professioneller Rechenzentrumsinfrastruktur
StandortAuswahl aus Rechenzentren in Europa, Amerika, Asien, Australien und Afrika
RessourcenCPU, RAM, Storage und Netzwerkanbindung passend zum Bedarf
AdministrationSelbst verwaltet, gemeinsam betrieben oder als Managed Service
AbrechnungMonatlich oder jährlich
NetzwerkÖffentliche IPv4- und IPv6-Adressen, redundante Anbindung und lokales Peering
ErweiterungenBackup, Monitoring, SLA, Security Audit, SIEM-Anbindung und weitere Services

Das Modell eignet sich besonders für zentrale VPN- und RED-Hubs, mehrere Standorte, öffentlich erreichbare Dienste, Cloud-Workloads oder Unternehmen, die Firewall-Infrastruktur und Betrieb bewusst auslagern möchten. Die Unterschiede zu einer lokalen Appliance erklärt der Artikel Sophos Firewall als Hardware oder virtuelle Appliance.

Was Avanet bereitstellt

  • Keine eigene Hardware oder Cloud-Plattform: Es muss keine Appliance gekauft, installiert oder später ersetzt werden. Auch Hosts, Storage, Netzwerk und öffentliche Adressen müssen nicht selbst bereitgestellt werden.
  • Schnelle Bereitstellung: Die Umgebung kann ohne Hardwarelieferung vorbereitet, getestet und anschliessend produktiv geschaltet werden.
  • Flexible Skalierung: CPU, RAM und Storage lassen sich auf den tatsächlichen Bedarf abstimmen und bei veränderten Anforderungen anpassen.
  • Leistungsfähige Plattform: Aktuelle Serverprozessoren, schneller Arbeitsspeicher und NVMe-Storage schaffen gute Voraussetzungen für VPN, IPS, TLS Inspection und andere rechenintensive Funktionen.
  • Redundante Infrastruktur: Stromversorgung, Compute, Storage und Netzwerkanbindung sind auf den Betrieb im Rechenzentrum ausgelegt.
  • Managed Betrieb nach Bedarf: Avanet kann Sicherheitsupdates, Firmware-Planung, Monitoring, Backup, Wartung und Störungsbearbeitung übernehmen.
  • Definierte Zuständigkeiten: SLA, Reaktionszeiten, Eskalationswege und Betriebsaufgaben werden im Angebot festgehalten.
  • Integrationen: Syslog, SIEM, Monitoring, Sophos Central und weitere Dienste können in das Betriebskonzept eingebunden werden.
  • Persönlicher Support: Planung, Migration und Betrieb werden durch ein erfahrenes Sophos-Team begleitet.

Leistung und Netzwerkanbindung

Die virtuelle Firewall läuft nicht auf der sparsamen Hardware einer kleinen Desktop Appliance, sondern auf professioneller Serverinfrastruktur. Gerade bei rechenintensiven Aufgaben können ein hoher CPU-Takt, ausreichend RAM und schneller NVMe-Storage einen deutlichen Unterschied machen. Die konkrete Leistung hängt dennoch immer vom gewählten Sizing, dem Datenverkehr und den aktivierten Security Features ab.

BereichAusführung
CPUAktuelle Serverprozessoren mit mindestens 3 GHz; vCPU passend zum Sizing
ArbeitsspeicherSchneller, latenzarmer RAM mit hoher Lese- und Schreibleistung
StorageSchneller NVMe- beziehungsweise SSD-Speicher, abhängig vom Standort
NetzwerkRedundantes Netzwerkdesign und lokales Peering
AdressierungIPv4 und IPv6 verfügbar
SkalierungRessourcen werden passend zur Nutzung dimensioniert und können angepasst werden

Für die Dimensionierung zählen neben der Bandbreite auch gleichzeitige Verbindungen, VPN-Tunnel und aktivierte Funktionen wie IPS, Web Protection, Zero-Day Protection oder TLS Inspection. Avanet unterstützt bei der Auswahl; die technischen Grundlagen zeigt der Sophos Firewall Sizing Guide.

Betrieb, Updates und SLA

Hosting und Administration können flexibel kombiniert werden.

BetriebsmodellAufgabenteilung
Selbst verwaltetAvanet stellt die Hosting-Infrastruktur bereit. Die eigene IT verwaltet Konfiguration, Updates und Regeln.
Gemeinsam betriebenDie eigene IT und Avanet teilen Administration, Wartung und Support nach einer klaren Zuständigkeit.
Managed ServiceAvanet übernimmt die vereinbarten Betriebs-, Wartungs-, Monitoring- und Supportaufgaben.

Verfügbare Betriebsleistungen

  • Setup Services: Professionelle Grundkonfiguration für einen sauberen und sicheren Start.
  • Migration: Übernahme einer bestehenden Sophos Firewall oder Aufbau einer neuen Cloud-Architektur.
  • Firewall-Wartung: Planung und Installation von Sicherheits- und Firmware-Updates, Konfigurationspflege und regelmässige Kontrolle.
  • Health Check: Prüfung einer bestehenden Konfiguration mit konkreten Verbesserungsempfehlungen.
  • Security Audit: Bewertung von Regeln, Zugriffen, Schutzfunktionen und Betriebsprozessen.
  • Monitoring und Backup: Überwachung, Benachrichtigungen und Sicherung der Konfiguration.
  • SLA: Definierte Servicezeiten sowie vereinbarte Reaktions-, Eskalations- und Wiederherstellungsziele.
  • Workshops: Praxisnahe Schulung der verantwortlichen Administratoren auf Basis der eigenen Umgebung.
  • Integrationen: Anbindung an SIEM-, Syslog- und weitere Monitoring-Systeme.

Welche Leistungen enthalten sind, wird im Angebot eindeutig festgehalten. So ist transparent geregelt, wer Updates installiert, Änderungen umsetzt, Backups kontrolliert, Alarme bearbeitet und bei einer Störung reagiert. Ein SLA bezieht sich dabei immer auf den konkret vereinbarten Service und ersetzt keine sauber geplante technische Redundanz.

Verfügbare Rechenzentrumsstandorte

Eine Hosted Sophos Firewall kann in einem geografisch passenden Rechenzentrum bereitgestellt werden. Kurze Wege reduzieren die Latenz; gleichzeitig lassen sich Anforderungen an Datenstandort, Cloud-Anbindung und öffentliche IP-Adressen berücksichtigen.

  • Europa: Deutschland (Frankfurt), Frankreich (Paris), Niederlande (Amsterdam), Polen (Warschau), Schweden (Stockholm), Schweiz (Luzern und Nottwil), Spanien (Madrid) und Vereinigtes Königreich (London).
  • Amerika: Brasilien (São Paulo), Chile (Santiago), Kanada (Toronto), Mexiko (Mexico City), USA (Atlanta, Chicago, Dallas, Los Angeles, Miami, New York/New Jersey, Seattle und Silicon Valley) sowie Hawaii (Honolulu).
  • Asien und Naher Osten: Indien (Bangalore, Delhi NCR und Mumbai), Israel (Tel Aviv), Japan (Osaka und Tokyo), Singapur (Singapur) und Südkorea (Seoul).
  • Australien und Afrika: Australien (Melbourne und Sydney) sowie Südafrika (Johannesburg).

Die Rechenzentrumsinfrastruktur ist nach ISO 27001 zertifiziert. An Schweizer Standorten steht zudem eine besonders hoch verfügbare Infrastruktur zur Verfügung; ein Standort erreicht laut Betreiberangaben Tier IV mit 99,998 Prozent Verfügbarkeit.

Hochverfügbarkeit von Plattform und Firewall

Redundante Hosts, Stromversorgung, Storage, Netzwerkkomponenten und Uplinks reduzieren die Abhängigkeit von einzelnen Infrastrukturkomponenten. Je nach Standort und gewähltem Paket kommen hochverfügbare Plattform- und Netzwerkdienste zum Einsatz.

Eine einzelne virtuelle Firewall ist dadurch jedoch noch kein Sophos Firewall HA-Cluster. Die Infrastruktur kann hochverfügbar sein, während SFOS selbst weiterhin als einzelne Instanz betrieben wird.

Wenn die Firewall selbst redundant ausgelegt werden soll, kann zusätzlich ein Sophos Firewall HA-Cluster geplant werden. Die benötigte Architektur hängt von Standort, Netzwerk, Lizenzierung und gewünschtem SLA ab. Verfügbarkeit, Reaktionszeit und Wiederherstellungsziel werden deshalb konkret im Angebot definiert.

Kosten und Abrechnung

Die Hosted Sophos Firewall kann monatlich oder jährlich abgerechnet werden. Der Preis setzt sich aus den tatsächlich benötigten Komponenten zusammen:

  • Sophos Firewall Lizenz und Security Subscription,
  • CPU, RAM und Storage,
  • öffentliche IPv4- und IPv6-Adressen,
  • Netzwerkanbindung und Datenverkehr,
  • Backup und Aufbewahrung,
  • Monitoring und Managed Services,
  • gewünschtes SLA,
  • einmalige Einrichtung oder Migration.

Dadurch bezahlt man die benötigte Leistung und vermeidet eine einmalige Hardwareinvestition. Bei veränderten Anforderungen können Ressourcen und Services angepasst werden.

Von der Anfrage bis zum Betrieb

  1. Anforderungen aufnehmen: Standorte, Bandbreite, Benutzer, VPNs, veröffentlichte Dienste und Security Features erfassen.
  2. Standort und Sizing festlegen: Rechenzentrum, Ressourcen, IP-Adressen und Lizenz passend auswählen.
  3. Betriebsmodell definieren: Zuständigkeiten für Konfiguration, Updates, Backup, Monitoring und Support festlegen.
  4. Firewall bereitstellen: Avanet installiert und konfiguriert die virtuelle Sophos Firewall.
  5. Migration durchführen: Bestehende Regeln, VPNs, RED-Verbindungen und Dienste werden kontrolliert übernommen.
  6. Funktion prüfen: Routing, DNS, VPN, öffentliche Dienste, Logging und administrative Zugänge testen.
  7. Betrieb übergeben: Dokumentation, Monitoring, Backup und Eskalationswege verbindlich festhalten.

Bei einer bestehenden Sophos Firewall kann die Konfiguration häufig über ein Backup übernommen werden. Avanet prüft vorab Kompatibilität, Interfaces, Lizenzen, öffentliche IP-Adressen und notwendige Anpassungen. Der produktive Wechsel erfolgt mit Abnahmetest und Rückfallplan.

Interesse an einer Hosted Sophos Firewall?

Avanet ist Sophos Platinum Partner und unterstützt von der Architektur und Produktauswahl bis zum laufenden Betrieb. Vor einer Offerte prüfen wir gemeinsam, ob eine Hosted Sophos Firewall zur Umgebung passt, welcher Standort sinnvoll ist und welche Ressourcen, Lizenzen, Integrationen und Betriebsleistungen benötigt werden.

Für eine Offerte helfen folgende Angaben:

  • gewünschter Rechenzentrumsstandort,
  • vorhandene oder neue Sophos Firewall Lizenz,
  • Internetbandbreite und Anzahl Benutzer,
  • Anzahl VPN-, RED- und Site-to-Site-Verbindungen,
  • benötigte öffentliche Dienste und IP-Adressen,
  • gewünschtes Betriebsmodell,
  • Anforderungen an Backup, Monitoring und SLA.

Hosted Sophos Firewall unverbindlich anfragen

FAQ

Kann man die Hosted Sophos Firewall selbst verwalten?

Ja. Die Firewall kann selbst verwaltet, gemeinsam mit Avanet betrieben oder vollständig als Managed Service bezogen werden.

Kann eine bestehende Sophos Firewall migriert werden?

In vielen Fällen kann die bestehende Konfiguration übernommen werden. Avanet prüft Backup-Kompatibilität, Lizenzierung, Interfaces, Routing, VPNs und öffentliche Dienste vor der Migration.

Ist die Hosted Sophos Firewall automatisch hochverfügbar?

Die Hosting-Infrastruktur ist redundant ausgelegt. Für Redundanz auf SFOS-Ebene wird bei Bedarf zusätzlich ein Sophos Firewall HA-Cluster geplant.

Welche Standorte stehen zur Verfügung?

Es stehen Rechenzentren in Europa, Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Afrika zur Verfügung. Die vollständige Standortliste ist in diesem Artikel aufgeführt.

Wie wird die Hosted Firewall abgerechnet?

Die Abrechnung ist monatlich oder jährlich möglich. Der Preis hängt von Lizenz, Ressourcen, Standort, IP-Adressen, Datenverkehr und den gewünschten Betriebsleistungen ab.

Patrizio