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Sophos AP6 Firmware in Central sicher ausrollen

Für einen zentral verwalteten Sophos AP6 führt der kürzeste Weg über My Products > Wireless > Access Points > Firmware upgrade. Dort wählt man die Geräte und startet das Upgrade mit Now sofort, setzt mit Custom einen einmaligen Termin oder lässt mit Recurring neue Firmware täglich, wöchentlich oder monatlich automatisch anwenden. Dieser Artikel gilt ausschliesslich für AP6.

⚠️ Wartungsunterbruch einplanen: Während eines Firmwareupgrades steht der betroffene AP6 nicht durchgehend für WLAN-Clients zur Verfügung. Den Access Point während des Upgrades weder ausschalten noch trennen, weil das Gerät beschädigt werden kann. Stromversorgung, PoE und Uplink deshalb vor dem Start stabilisieren und den Vorgang nicht mit einem Neustart oder Reset unterbrechen.

Verwaltungsebene und Datenpfad

Sophos Fusion (ehemals Sophos Central) ist bei diesem Ablauf die Verwaltungsebene: Central plant beziehungsweise startet die Aufgabe, der AP6 lädt und installiert die Firmware. Der Clientverkehr läuft weiterhin über AP6, Switch/VLAN und Gateway; er wird nicht durch Central transportiert. Auch ein erreichbares Central-Portal kann den WLAN-Datenpfad während des AP-Neustarts daher nicht aufrechterhalten.

Für das Upgrade muss der AP6 in Central registriert, online und über seinen Managementpfad erreichbar sein. Für die aktuelle Firmware ist ausserdem eine gültige Support-Subscription nötig. Die grundlegenden Netzwerk- und Lizenzbedingungen sind unter Central-Wireless-Anforderungen und AP6 lokal oder mit Central verwalten eingeordnet.

Vor dem Rollout

  1. Der Avanet Release Owner exportiert unter My Products > Wireless > Access Points Modell, aktuelle Firmware, Standort, Konfigurationsmerkmale, Online-Zustand und Last activity in das Änderungsprotokoll. Eine grüne Markierung in der Firmware-Spalte bedeutet aktuell; ein blauer Pfeil zeigt ein verfügbares Upgrade, eine Uhr einen geplanten Termin.
  2. Zu Beginn jeder Änderung öffnet der Owner die live gepflegten AP6 Release Notes und übernimmt Latest version, Veröffentlichungsdatum, betroffene Modelle, Fixes, neue Funktionen und bekannte Probleme. Diese Live-Abfrage ist nötig; eine im Artikel festgeschriebene Versionsnummer darf nicht als Zielrelease dienen.
  3. Im Avanet Release-Ledger werden Prüfdatum, Kandidatenversion, Ist-Versionen und Modelle, Supportstatus, relevante Funktionen sowie die Links zu Change und Release Notes festgehalten. Der Owner bewertet bekannte Probleme, behobene Schwachstellen und Security Advisories, Abhängigkeiten zu Switch, VLAN, RADIUS, Captive Portal und Mesh sowie erforderliche Konfigurationsänderungen. Ergebnis ist freigeben, zurückstellen oder ablehnen, jeweils mit Begründung und Freigabe durch den zuständigen Service Owner.
  4. Bei Freigabe legt der Owner Wartungsfenster, Pilot-AP, kleine Standort-/Modellringe, breiten Ring, Beobachtungsdauer, Erfolgskriterien und die Stop-Go-Entscheidung pro Ring fest. Einen kritischen Bereich nie mit seinem einzigen AP beginnen; APs mit anderer Hardware oder Funktionskombination bleiben bis zu ihrer eigenen Freigabe ausserhalb der Welle.
  5. Vor jedem Ring prüft der ausführende Engineer Support-Subscription, PoE-Versorgung, Switchport, DHCP, DNS, ausgehende Central-Erreichbarkeit und Konfigurationsbackup beziehungsweise -export. Bei instabiler Versorgung, einem bereits offline angezeigten AP oder nicht erfüllten Freigabekriterien wird nicht gestartet.
  6. Im Change werden identische Vorher-/Nachher-Tests festgelegt: SSID-Sichtbarkeit, Anmeldung, IP-Adresse, Gateway, DNS, erlaubte Ziele und – falls eingesetzt – VLAN, RADIUS, Captive Portal oder Mesh. Owner und Engineer bestätigen Zielversion, Geräteliste, Zeitfenster, Kommunikationsweg und die unten beschriebene Rückfallgrenze unmittelbar vor der Ausführung.

MR10 1.10.3192: Funktionen und Fixes gezielt abnehmen

Datierter Stand: AP6 MR10 trägt die Firmwareversion 1.10.3192. Die Release Notes nennen den 24. August 2026 als Veröffentlichungsdatum; die MR10-Ankündigung vom 8. September 2026 beschreibt den regional gestaffelten Rollout und die zugehörigen Verwaltungsfunktionen. Diese Angaben ersetzen weder die aktuelle Release-Abfrage noch die Freigabe des eigenen Tenants.

Für EU-Central widersprechen sich die Terminangaben in der Ankündigung: Die Phase-3-Überschrift nennt «New Date Coming September 14, 2026», der Text darunter weiterhin den 7. September 2026. Daraus lässt sich keine tatsächlich erfolgte regionale Freigabe ableiten. Vor einem Change im betroffenen Tenant die angebotene Firmware, den Upgrade-Pfeil beziehungsweise den modellbezogenen Download und die benötigten Wireless-Funktionen prüfen. Fehlt etwas, den Ring zurückstellen und die Verfügbarkeit mit Sophos Support klären. Ein historischer Termin oder eine verfügbare Firmwaredatei beweist nicht, dass auch jede Cloud-Funktion bereits im Tenant bereitsteht.

Zuerst nur die Firmware des Pilot-AP aktualisieren und die bisherigen Clienttests wiederholen. Neue Authentifizierung, Traffic Shaping oder Profilwerte danach einzeln abnehmen; sonst lässt sich ein Fehler nicht mehr zuverlässig der Firmware oder der Konfigurationsänderung zuordnen. Im Change pro Funktion den bisherigen Wert, die geplante Änderung, den verwendeten Client und das Ergebnis festhalten.

Entra ID und RADIUS pro SSID

MR10 ergänzt Microsoft Entra ID als cloudbasierten Identitätsanbieter für AP6-SSIDs mit Enterprise Authentication. Die Einrichtung folgt dem vorhandenen Entra-ID-Runbook für AP6. Dabei bleiben EAP-TTLS/PAP, die Prüfung von Serverzertifikat und Serveridentität sowie die dort genannten Client- und Tenant-Grenzen verbindlich. Ein erfolgreicher Test connection ist nur die erste Stufe: Anschliessend eine echte Anmeldung mit freigegebener Pilotidentität und Clientprofil sowie DHCP, DNS und erlaubte Ziele prüfen. Die Entra-Ankündigung hebt die Einschränkungen für RADIUS VLAN assignment, Accounting oder Captive Portal nicht auf.

Die MR10-Ankündigung nennt RADIUS-Verwaltung pro SSID; die Release Notes belegen ausdrücklich die RADIUS-Serverzuweisung pro SSID in der lokalen AP6-Oberfläche. Das ist keine pauschale Zusage, dass jede Kombination unterschiedlicher Server oder IdPs auf überlappenden Frequenzbändern konfliktfrei funktioniert. Vorher die Server-/IdP-Zuordnung und Bänder aller Enterprise-SSIDs am Pilot-AP erfassen. Nach der Änderung jede betroffene SSID erneut anmelden und im RADIUS-Protokoll kontrollieren, welcher Server die Anfrage verarbeitet. Bei einer unerwartet geänderten Bestandszuordnung stoppen und die dokumentierte Konfiguration wiederherstellen; die Band-Konfliktprüfung im Entra-Runbook nicht überspringen.

Bei klassischem RADIUS zusätzlich die erwartete VLAN-Zuweisung und den NAS Identifier prüfen. Die MR10-Ankündigung nennt WIFIX-10111/10166 für fehlerhafte VLAN-Zuweisungen mit WPA2/WPA3 Enterprise sowie WIFIX-7922 für die AP-Seriennummer als NAS Identifier. Für die Abnahme müssen RADIUS-Antwort, tatsächliches Client-VLAN und die am Server verwendete NAS-Zuordnung zusammenpassen. Diese RADIUS-Prüfung ist kein Test dynamischer VLANs beim Entra-IdP.

Traffic Shaping und WMM

Für AP6-SSIDs lässt sich Traffic Shaping in Sophos Fusion unter Advanced settings > Quality of service konfigurieren. Eine Pilot-SSID wählen, ihre bisherige Policy sichern und mit einer kontrollierten Übertragung die tatsächlich konfigurierte Begrenzung prüfen. Parallel eine unveränderte Bestands-SSID testen. WIFIX-9535 betrifft Policies, deren Wirkung nach einigen Tagen ausfiel: Die Messung deshalb auch nach zwei bis drei Tagen Betrieb wiederholen, bevor dieser Fall als abgenommen gilt. Ein kurzer Durchsatztest unmittelbar nach dem Upgrade reicht dafür nicht.

WMM priorisiert Funkverkehr und ist von einer SSID-Durchsatzbegrenzung zu unterscheiden. Die Profilverwaltung verteilt WMM-Werte auf einen oder mehrere AP6. Die Release Notes ordnen die WMM-EDCA-Konfiguration im Tab Advanced Wireless bereits dem Managementrelease Central 2026.29 vom 20. Juli 2026 zu; sie ist daher nicht als neue MR10-Firmwarefunktion zu behandeln. Die WMM-Defaults beibehalten, solange abweichende Werte nicht in der eigenen Funkumgebung validiert sind. Falls eine Änderung nötig ist, zunächst ein nur dem Pilot-AP zugewiesenes Profil verwenden und Sprache beziehungsweise Video unter gleichzeitiger Datenlast mit dem bisherigen Zustand vergleichen. Bei Verschlechterung die gesicherten Profilwerte wiederherstellen und denselben Test wiederholen.

Weitere Fix-Prüfungen nach dem Upgrade

Die folgenden Prüfungen gelten nur für tatsächlich eingesetzte Funktionen. Ein Fix-Eintrag ist kein Nachweis, dass der eigene Standort bereits fehlerfrei arbeitet:

  • WIFIX-12318: Eine freigegebene Pilot-Konfigurationsänderung muss am AP ankommen. Task queue, angewandte Konfiguration und Clientwirkung vergleichen; ein nicht mehr blockierter Queue-Status allein genügt nicht.
  • WIFIX-10877: Der Fix betrifft einen SD-Daemon-Absturz mit AP-Neustart. Uptime und unerwartete Neustarts während der vereinbarten Beobachtungsphase protokollieren. Ein einzelner erfolgreicher Neustart nach dem Upgrade belegt keine langfristige Stabilität.
  • WIFIX-10717: Bei verwendetem Walled Garden ein erlaubtes und ein blockiertes Testziel vergleichen; die Blockliste muss die vorgesehene Sperre tatsächlich durchsetzen.
  • WIFIX-10142: Der Fix betrifft zeitweise fälschlich erzeugte Leistungswarnungen. Neue Warnungen trotzdem zuerst gegen PoE-Klasse, Port- und Gesamtbudget prüfen, nicht wegen des Fix-Eintrags ignorieren.
  • WIFIX-9594: MR10 aktualisiert Dnsmasq auf 2.91 zur Behebung von Sicherheitslücken. Den freigegebenen Firmwarestand nachweisen und die eigenen DHCP-/DNS-Tests wiederholen. Ohne zusätzliche Belege daraus keine vollständige Sicherheitsfreigabe des Geräts ableiten.

Fusion Wireless 2026.41: separater Managementstand

Neuerer Managementstand: Fusion 2026.44, veröffentlicht am 12. Oktober 2026. Die folgenden Angaben zu 2026.41 bleiben als Referenz erhalten.

Die am 11. Oktober 2026 geprüften Release Notes führen Fusion 2026.41, veröffentlicht am 22. September 2026, als aktuellen Managementrelease. Das ist ein späterer Stand der Wireless-Verwaltung und keine AP6-Firmwareversion 1.10.41. Die neuen Funktionen setzen die passende Lizenz voraus; ihre Sichtbarkeit im eigenen Tenant und die Firmware des Pilot-AP werden getrennt geprüft. Für diesen Managementrelease nennen die Release Notes weder neue lokale UI-Funktionen noch behobene Probleme.

In der AP-Profilverwaltung bietet der Tab Network settings Einstellungen für die kabelgebundenen Ethernet-Ports: Spanning Tree Protocol (STP), Internet Group Management Protocol (IGMP) snooping, Link Layer Discovery Protocol Media Endpoint Discovery (LLDP-MED) und, ausschliesslich für AP6 840E, port trunking. Diese Optionen nicht automatisch zusammen mit MR10 aktivieren. Zuerst bestehendes Profil, zugewiesene APs und passende Switchport-Konfiguration erfassen. Eine benötigte Änderung nur am Pilotprofil anwenden und danach Management-Erreichbarkeit, Ethernet-Link und den betroffenen Clientpfad prüfen. Bei unerwarteten Auswirkungen weitere Profilzuweisungen stoppen und die dokumentierten Profil- und Switchwerte wiederherstellen. Aus dem Vorhandensein der Option folgt keine Zusage für eine bestimmte Trunking-Konfiguration oder ein anderes AP6-Modell.

Unter Diagnostics > System logs lässt sich optionales advanced diagnostic logging einschalten. Es dient der gezielten Fehlersuche und ist kein Firmwareupgrade. Für eine Untersuchung Zeitpunkt, AP und reproduziertes Symptom festhalten, die passenden Logs sichern und das zusätzlich eingeschaltete Logging nach der Untersuchung wieder deaktivieren beziehungsweise auf den dokumentierten vorherigen Zustand zurücksetzen. Logdaten vor Weitergabe auf Zugangsdaten und personenbezogene Informationen prüfen. Fehlende Tenant-Optionen nicht durch Reset oder einen vermuteten Firmware-Downgrade zu erzwingen versuchen.

Sofort, einmalig oder wiederkehrend in Central aktualisieren

  1. My Products > Wireless > Access Points öffnen und Firmware upgrade anklicken.
  2. Nur die vorgesehenen Pilot- beziehungsweise Rollout-APs auswählen und Choose schedule anklicken.
  3. Eine Variante wählen:
    • Now: Upgrade startet das Firmwareupgrade der ausgewählten APs sofort.
    • Custom: Datum und Uhrzeit für einen einmaligen Termin wählen und mit Save sichern.
    • Recurring: täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Plan wählen. Damit werden Firmwareupgrades für die ausgewählten APs automatisch angewendet. Der angezeigte Standardplan ist wöchentlich dienstags um 03:00 Uhr; vor dem Speichern bewusst an das eigene Wartungsfenster anpassen.
  4. Zur Access-Point-Liste zurückkehren und Auswahl sowie Symbol in der Spalte Firmware kontrollieren. Bei einem geplanten Upgrade muss die Uhr am betreffenden AP erscheinen.

Einen noch nicht gestarteten Termin kann man über Firmware upgrade, Auswahl des AP6 und Cancel schedule abbrechen. Das ist die sichere Abbruchgrenze für den geplanten Rollout, aber kein Firmware-Downgrade.

Gestaffelter Rollout unter Avanet-Verantwortung

Der ausführende Engineer protokolliert Start, Ende, ausgewählte APs und Central-Status jeder Welle; der Avanet Release Owner erteilt den nächsten Ring erst nach bestandener Prüfung frei:

  1. Pilot: Einen repräsentativen, aber nicht allein kritischen AP6 aktualisieren. Danach die vollständigen Clienttests durchführen und mindestens eine betriebstypische Beobachtungsphase abwarten.
  2. Kleine Gruppe: APs desselben Modells und mit ähnlicher Konfiguration in einer kleinen Welle aktualisieren. Pro Standort genügend nicht gleichzeitig aktualisierte Abdeckung belassen.
  3. Breiter Rollout: Erst nach dokumentiertem Piloterfolg weitere Gruppen planen. Mesh-, RADIUS- oder Captive-Portal-Umgebungen nicht ungeprüft mit einfachen Standalone-APs gleichsetzen.
  4. Restbestand: In Central nach blauem Pfeil, Uhr oder abweichendem Versionsstand suchen. Der Owner gleicht das Ergebnis mit dem Ledger ab und entscheidet dokumentiert, ob das Gerät nachgezogen oder wegen eines offenen Problems zurückgestellt wird.

So ist der Rückweg vor Beginn einer Welle nicht ein erfundener Downgrade, sondern Zeitplan abbrechen und die noch nicht aktualisierten APs auf ihrem bisherigen Stand belassen, bis das Pilotproblem geklärt ist.

AP6 lokal aktualisieren

Die lokale Weboberfläche bietet unter Advanced > Update firmware zwei Quellen:

  • Auto: Der AP6 bezieht Firmware automatisch von Sophos. Die Seite zeigt Current Firmware Version, Server Firmware Version und Status.
  • a file on your PC: Zuerst in Central unter My Environment > Installers im Bereich Wireless auf Download firmware for your wireless klicken. Aus dem heruntergeladenen Archiv genau die zum AP6-Modell gehörende Datei im Format .tar.gz.sig extrahieren. Danach lokal Advanced > Update firmware > a file on your PC > Choose file öffnen, diese Datei auswählen, mit Open bestätigen und Update anklicken.

Auch beim lokalen Weg sind Registrierung in Central und eine gültige Support-Subscription Voraussetzung für die neueste Firmware. Der Dateiupload umgeht diese Voraussetzungen nicht. Modellarchive nicht vertauschen, die signierte Datei nicht verändern und während des Updates weder Strom noch Netzwerk trennen.

Erfolg validieren

Nach dem Neustart warten, bis der AP6 wieder online ist. In Central die angezeigte Firmware mit dem zuvor freigegebenen Release vergleichen; eine grüne Markierung zeigt einen aktuellen Stand. Bei lokaler Verwaltung Current Firmware Version, Server Firmware Version und Status prüfen.

Anschliessend mit einem echten Testclient verbinden und die vorab festgelegten Tests wiederholen. Management-Online allein genügt nicht: Anmeldung, DHCP, Gateway, DNS und erlaubte Ziele müssen funktionieren. Bei VLAN, RADIUS, Captive Portal oder Mesh auch genau diese Funktion prüfen. Der Engineer hält Ergebnis, AP-Modell, alten und neuen Stand, Zeitpunkt und Abweichungen im Change fest; der Owner aktualisiert das Release-Ledger und gibt den nächsten Ring nur bei erfüllten Erfolgskriterien frei.

Fehler sicher eingrenzen

Kein Upgrade angeboten: Registrierung, gültige Subscription, Online-Zustand und Last activity prüfen. Danach den blauen Upgrade-Pfeil und die Release Notes kontrollieren. Ein bereits aktueller AP benötigt keine Aufgabe.

Geplanter Lauf startet nicht: Prüfen, ob der richtige AP gewählt wurde und die Uhr in der Firmware-Spalte sichtbar ist. Datum, Uhrzeit und Recurring-Auswahl erneut öffnen. Solange der Lauf nicht begonnen hat, den Plan abbrechen und sauber neu anlegen statt parallele Termine zu erzeugen.

Lokaler Upload wird abgelehnt: Das Central-Archiv erneut herunterladen und sicherstellen, dass die zum exakten AP6-Modell gehörende .tar.gz.sig-Datei ausgewählt wurde. Die Datei nicht umbenennen, bearbeiten oder weiter entpacken. Wiederholte Fehler mit Modell, aktuellem Stand, Dateiname, Uhrzeit und Meldung dokumentieren.

AP bleibt nach dem Upgrade offline: Strom nicht vorschnell trennen und keinen Factory default als ersten Versuch auslösen. PoE, Switchport, DHCP-Lease und Central-Erreichbarkeit prüfen. Kehrt der AP zurück, Firmwarestand und Clientpfad validieren. Bleibt er unerreichbar oder meldet das Upgrade einen Fehler, stoppt der Owner alle weiteren Ringe, dokumentiert Zeit, Modell, Seriennummer, Ist-/Zielversion, Status und bereits geprüfte Infrastruktur und lässt den Engineer mit diesem Paket Sophos Support einschalten. Die systematische Prüfung von Stromversorgung und Managementpfad beschreibt die AP6-Offline-Diagnose.

Sichere Rollback-Grenze

Für AP6 steht in diesem Ablauf kein freigegebener Firmware-Downgrade zur Verfügung. Deshalb keine ältere Datei auf Verdacht einspielen und keinen Downgrade versprechen. Vor Start stoppt der Engineer einen Central-Zeitplan mit Cancel schedule; bei einem gestaffelten Rollout sperrt der Owner weitere Wellen im Change und Ledger. Sobald ein AP-Upgrade läuft, Versorgung und Verbindung erhalten, Abschluss oder eindeutigen Fehler abwarten und den Zustand erfassen. Der Owner entscheidet danach zwischen Wiederherstellung von Strom-, Netzwerk- oder Konfigurationsbedingungen, Support-Eskalation und Austausch des Geräts; erst nach dokumentierter Wiederherstellung und erneuter Freigabe darf der Rollout weitergehen. Ein Reset stellt nicht automatisch die vorherige Firmware wieder her.