Sophos Mobile: Tenant, Lizenz und passenden Einstieg finden
Kurzweg für Admins: Im zuständigen Sophos-Fusion-Tenant zuerst Organisation, eigene Rolle und Mobile-Lizenz abgleichen. My Products > Mobile (in der deutschen Hilfe Meine Produkte > Mobile) führt zur Produktverwaltung; My Environment > Mobile Devices (Meine Umgebung > Mobilgeräte) zum schnellen Nachsehen registrierter Geräte. Das sind zwei Ansichten, nicht zwei Enrollment-Wege. Wer eine Richtlinie oder ein Gerät bearbeiten will, entscheidet erst danach zwischen Geräteverwaltung (MDM), Mobile Threat Defense (MTD) und Sophos Chrome Security. Aus einem sichtbaren Menü folgt weder eine Berechtigung noch eine unterstützte Gerätekonfiguration. Sophos: Mobile in Fusion
Welcher Produktpfad passt zur Aufgabe?
- Geräte oder einen Arbeitsbereich verwalten: Für Eigentum, Verwaltungsumfang und Android-/Apple-Modus zuerst MDM oder nur Threat Defense wählen. Die Tenant-Ersteinrichtung betrifft Voraussetzungen im richtigen Tenant, nicht die Registrierung eines konkreten Geräts. Anschliessend im Fachartikel zum gewählten Plattformmodus fortfahren; ein Privatgerät nicht ersatzweise vollständig verwalten oder zurücksetzen.
- Schutz-App auf Android oder iPhone/iPad verwalten: MTD betrifft Sophos Intercept X for Mobile, nicht automatisch das gesamte Gerät. Die Administratorhilfe für Sophos Mobile Threat Defense ist dafür der editionsbezogene Einstieg. Bei MDM-Aufgaben mit der eigenständigen Lizenz Sophos Mobile Device Management oder der kombinierten Lizenz Sophos Mobile stattdessen die Administratorhilfe für Sophos Mobile verwenden. Device Management allein umfasst damit weder MTD noch Chrome Security. Für MTD-Richtlinien zum MTD-Richtlinienartikel wechseln. Für den tatsächlichen Verwaltungsumfang erst Lizenz, Plattform, Modus und vorgesehene Policy prüfen; die beiden Hilfen sind keine zwei Tenants. Sophos: Dokumentation der Mobile-Ausgaben
- ChromeOS absichern: Sophos Chrome Security ist der Pfad für die verwaltete Sicherheitserweiterung auf Chromebooks und anderen ChromeOS-Geräten, nicht Android-Enterprise-MDM. Für Voraussetzungen, Google-Workspace-Zuordnung und Policy-Grenzen zum ChromeOS-Sicherheitsartikel wechseln; die zugehörige Lizenzentscheidung steht unter Sophos Mobile: Lizenz wählen und Nutzung prüfen. Die blosse Erwähnung von Chromebooks auf einer Produktseite bestätigt keine konkrete Erweiterungs- oder Richtlinienwirkung.
- Benutzer sollen selbst registrieren oder zulässige Aktionen ausführen: Das Sophos Fusion Self Service Portal (SSP) ist ein Benutzerweg, während die Administration Gruppen, Optionen und Berechtigungen vorbereitet. Für diese Freigabe zum SSP-Adminartikel, für die Anleitung an Benutzer zur SSP-Benutzerübergabe. Keine Sperr-, Lösch- oder anderen Geräteaktionen allein aufgrund eines verfügbaren SSP-Menüs auslösen.
Für die Frage welche Edition gekauft ist, wie Mobile-Nutzung gezählt wird oder wann die Lizenz endet, nicht aus einem Hilfe-Titel schliessen: Die Mobile-Lizenzhilfe erklärt Device Management, Threat Defense und die kombinierte Sophos-Mobile-Lizenz; der verbindliche Abgleich erfolgt im eigenen Tenant und mit dem License Schedule. Die Sophos-Startseite trennt die Administratorhilfen nach Lizenztyp und verweist auch auf Einstiegshilfe und Release Notes. Vor einer produktiven Änderung aktuelle Voraussetzungen für die tatsächlich lizenzierte Ausgabe prüfen, nicht aus dem Dokumentationsnamen auf die Freischaltung schliessen. Sophos: Mobile-Dokumentationsstart
Sind Tenant, Lizenz, Plattform, Gerätebesitz und Verwaltungsmodus geklärt, kann man die Gerätegruppe vorbereiten und ihren Scope abgleichen. Für das Erstellen und Zuweisen von Richtlinien sowie spätere Änderungen führt der Richtlinienablauf weiter. Zum Erstellen, Ordnen und Übertragen von Geräteaufgaben dient die Anleitung für Aufgabenpakete (Task bundles). Die Fachartikel beschreiben die nötigen Pilotprüfungen und Rückwege; die Verlinkung ist keine Freigabe für Geräteänderungen.
Verwaltung, Geräteansicht und Hilfe am Gerät unterscheiden
In Sophos Mobile Admin verwaltet man unter anderem Policies, Compliance, Geräte und SSP-Einstellungen. Für eine Compliance-Entscheidung zum Fachartikel über Compliance-Richtlinien wechseln, statt in dieser Navigation eine Regel zu übernehmen. Die Geräteansicht in Fusion hilft beim Nachsehen, ist aber kein Nachweis, dass eine Aufgabe am Gerät angekommen oder ein Schutz aktiv ist. Ein Eintrag im Portal ersetzt nicht die Prüfung des aktuellen Gerätestatus und der zugewiesenen Richtlinie. Sophos: Mobile Admin
Wird Intercept X for Mobile bereits zentral verwaltet, gibt es daneben die Geräteperspektive: Die Android-App-Hilfe und die iOS-App-Hilfe erklären das lokale Dashboard. Unter Corporate management kann die App bei entsprechender Verwaltung die hinterlegten IT contact- und Additional info-Angaben anzeigen (Android, iOS). Diese Angaben stammen aus der Organisation; sie sind kein Ersatz für den dokumentierten internen Supportweg, wenn die App noch nicht verwaltet wird oder keine Kontaktdaten anzeigt. Die Gerätedarstellung ist auch keine zweite Administrationsoberfläche. Sophos: App-Verwaltung auf Android, iOS
Grenze dieses Artikels: Er hilft bei der Zuordnung von Tenant, Lizenz, Hilfe und nächstem Fachthema. Er beschreibt weder Enrollment noch Aktivierung, Policy-Zuweisung, Remote-Aktionen oder Offboarding. Bei unklarem Tenant, Rolle, Gerätebesitz oder Lizenzumfang hier stoppen und die zuständige Administration einbeziehen. Für Änderungen die jeweils aktuelle Sophos-Hilfe und deren Release Notes sowie einen autorisierten Pilot mit eigener Erfolgskontrolle heranziehen; Plattformlisten und App-Dashboards allein belegen weder die Unterstützung jedes OS-/Enrollment-Modus noch den Zustand eines bestimmten Geräts. Sophos: Mobile-Einstieg