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Sophos Firewall - Hardware, oder virtuelle Appliance?
Sophos Firewall

Sophos Firewall - Hardware, oder virtuelle Appliance?

Patrizio - January 8, 2015

Update: Die Informationen in diesem Blogpost sind nicht ganz zeitgemäss. Die UTM Hardware gibt es nicht mehr und wir würden in jedem Fall zur neuen XG Firewall raten.

Eine Firewall sollte jeder im Einsatz haben. Ob nun die kostenlose Home Version um das Heimnetzwerk zu sichern, oder die Business Version für das Unternehmen. Es existieren verschiedene Möglichkeiten, diese zu betreiben. Zum einen gibt es die UTM und SG Boxen, virtuelle Appliances, Cloud-Images und die Software-Variante für die eigene Hardware. In diesem Beitrag möchte ich auf drei verschiedenen Möglichkeiten kurz eingehen. Danach solltest du wissen, welche Variante der Bereitstellung, für dich die Richtige ist.

Produktbezeichnungen

Sophos, oder früher noch Astaro, tut sich mit den Produktbezeichnungen schwer und es scheint auch so, als wären sie selbst noch nicht sicher, wohin das führen soll.

Früher hiessen die Geräte "Astaro Security Gateway" (ASG), nach der Übernahme von Sophos dann "Sophos UTM" und aktuell "Sophos Security Gateway" (SG).

Auch bei den Modulen wie "Web Security" oder "Web Protection" ist nur der Name der Unterschied. Ob auf der Box nun Astaro, Sophos, UTM oder SG steht, das System ist immer das Gleiche.

Hardware Appliance

Die Hardware-Variante von Sophos ist als kleine Box oder als 19" Rack-Lösung zu haben. Die Geräte unterscheiden sich in der Leistung und sind für kleine Unternehmen mit einem Mitarbeiter, bis hin zu grossen Firmen mit 5000 Mitarbeitern geeignet.

Es gibt aktuell (Stand Januar 2015) 19 verschiedene Boxen von Sophos. Davon sind 7 UTMs und 14 Stück aus der SG Serie. Eine neue UTM zu kaufen ergibt meiner Meinung nach keinen Sinn mehr. Die SGs sind preislich gleich, bieten jedoch mehr Performance. Die UTMs bleiben vorerst jedoch in unserem Shop, damit Kunden Lizenzen beziehen, oder eine defekte UTM im Cluster ersetzen können.

Es bleiben also 14 verschiedene Sophos SG Modelle. Um sich für ein Modell zu entscheiden, muss man sich zwei Fragen stellen:

  1. Wie viele Benutzer oder Geräte sind hinter der Firewall?
  2. Welche Module möchte ich Lizenzieren?

Folgende Möglichkeiten mitrechnen:

  • Sophos RED, welche zusätzliche Standorte via VPN anbindet.
  • Sophos Wireless Access Points, welche noch mehr Nutzer ins Netzwerk bringen.

Anhand dieser Informationen hilft folgende Skala relativ gut, um eine Hardware-Auswahl zu treffen.

Im Zweifelsfall lieber eine Nummer grösser. Jedes Jahr gibt es neue Funktionen, welche mehr Ressourcen benötigen. Die SG105 bis SG135 gibt es noch als (w)-Modell mit integriertem WLAN Modul. In den meisten Fällen steht die Firewall jedoch nicht zentral genug, dass der Empfang dann noch gut wäre.

virtuelle Appliance

Sophos gibt es auch als virtuelle Variante. Sollten Sie bereits eine virtuelle Umgebung in Betrieb haben, müssen Sie keine Kosten mehr in Hardware investieren. Das System kann auf einer VMware vSphere Hypervisor, Microsoft Hyper-V, Citrix XEN oder KVM Umgebung installiert werden. Eine ISO kann von den Sophos FTP Servern kostenlos heruntergeladen werden und bietet eine Testzeit von 30 Tagen. Aber auch die Amazon Web Services bieten in EC2 Image, mit welchem man gleich loslegen kann.

Anders als bei der Hardware Box kann man bei der virtuellen Lösung die Leistung selbst regulieren. Aus diesem Grund hat Sophos hier auch ein anderes Lizenzmodell.

Jede IP-Adresse muss lizenziert werden. Somit auch jeder WLAN-Client oder Netzwerkdrucker. In manchen Fällen kommt man daher mit der Hardware-Variante wesentlich günstiger. Ein Büro mit 3 Mitarbeitern kommt mit Smartphones und Tablets schnell mal auf über 10 Geräte. Das nächst höhere Package sind 25 IP-Adressen, gefolgt von 50.

eigene Hardware

Auch auf eigener Hardware kann die Sophos Firewall installiert werden. Es muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Hardware die Mindestanforderungen für das Sophos-System erfüllt.

Die Sophos UTM vereint alle Sicherheitsanwendungen in einem Betriebssystem. Alle Komponenten sind in einem einzigen Software-Image zusammengefasst und lassen sich einfach auf der Hardware deiner Wahl installieren. Das selbstbootende Software-Paket lässt sich innerhalb weniger Minuten auf einem dedizierten Intel-kompatiblen Computer installieren. Einen späteren Wechsel auf eine Hardware von Sophos ist mittels Backup/Restore der Config möglich. Die Leistungskennzahlen sind von der ausgewählten Hardware abhängig. Angaben zu empfohlenen und getesteten Serversystemen und Komponenten findet man in der Hardwarekompatibilitätsliste. Das Lizenzmodell ist dann wie bei der virtuellen Appliance IP-basiert.

Wir helfen dir in jedem Fall gerne weiter und lassen dich an unserer Erfahrung teilhaben.

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